VIAD BA 09
Projektblogs | Bachelor 2009
Programm Interaction Design
Zürcher Hochschule der Künste ZHdK
Besuchen Sie uns an der BA-Ausstellung vom 29. Mai bis 4. Juni 2009 jeweils von 12:00 - 22:00.
- Donnerstag, 28. Mai 2009, ab 17:00 Vernissage.
- 29. Mai 2009, ab 16:00 Führung mit Apéro.
BA-Projekte aus dem Programm «Game Design» finden Sie hier: http://gamedesign.zhdk.ch/bachelor.php
Alex Meier
myGuardian

Die Quantität, Dimensionalität und Multimedialität heutiger professionell-redaktioneller Newsites stellt bei der Exploration und Navigation grosse Anforderungen an die Gestaltung von Interaktionsmethoden. Der Einsatz eines Zoomable-User-Interfaces(ZUI) bietet dabei eine neue Möglichkeit diesen Anforderungen zu entsprechen und bietet einen neuartigen Zugang zu Inhalten auf Newsites. Neben der Entwicklung eines Systems zur Personalisierung von Inhalten, soll hier am Beispiel von myGuardian ein intuitiv bedienbares Interaktionskonzept mit semantischem Zoom vorgestellt werden. Dieses erlaubt den schnellen Zugriff auf eine grosse Anzahl von Newsentitäten in variablen Detailgraden.?
Kai Jauslin
Gesturespace

In dieser Arbeit geht es um die berührungslose Steuerung interaktiver Anwendungen mittels Körpergesten eines Benutzers. Es wird ein neuartiges Konzept für das Tracking und die Erkennung von Hand– und Körpergesten entwickelt. Dieses basiert auf der kombinierten Auswertung von 3D–Distanzdaten und 2D–Bilddaten und benötigt so keine weiteren Hilfsmittel auf Seiten des Benutzers. Es wird eine einfache Gestensprache aufgebaut und experimentell anhand verschiedener Anwendungen in einem Gesamtprototyp umgesetzt und evaluiert. Eine Projektion auf den Boden stellt die virtuellen Inhalte direkt im Handlungs– und Bildraum des Benutzers dar. Diese sind dreidimensionaler Natur und richten sich perspektivisch auf die Position des Benutzers im Raum aus, wodurch ein hoher Grad an Immersion erreicht werden kann.
Luigi Cassaro
telecore

Eine praktisch unbegrenzte Auswahl an Inhalten stehen dem digitalen Fernseher jeder Zeit zur Verfügung. Das Navigieren durch dessen verschachtelte Menu-Strukturen wird mit einer herkömmlichen Bedienung immer schwieriger. Der Lösungsansatz telecore sieht vor, dass man anstatt einer Fernbedienung sich eines mobilen Touchscreens bedient. Die auf den Touchscreen portierte Menu-Struktur kann so viel intuitiver bedient werden. Eine weitere Ansicht des Touchscreens unterstützt durch einfache Gesten herkömmliche Funktionen wie Zappen oder Lautstärke einstellen.
Didier Bertschinger & Philipp Lehmann
Zeus

NeuroPie entwickelt mit «Zeus» eine Software zur Real-Time Datenerfassung in und um Flughäfen. Sie liefern den ansässigen Firmen ein gemeinsames Portal zum Austausch von Informationen bezüglich der Flugbewegungen, den Gepäck- und Passagierströmen, wie auch der Zubringerdienste. Engpässe oder Probleme werden dank des Programms detailliert protokolliert und analysiert, die Prozesse können folglich gezielt angepasst oder optimiert werden. Wir präsentieren eine Lösungsvorschlag das Portal auf einem mobilen Device zu nutzen. Dazu werden verschiedene Nutzerprofile,mit unterschiedlichen Anforderungen an den Detailgrad der dargestellten Informationen, sowie den Möglichkeiten zu deren Bearbei- tung oder Ergänzung, untersucht. Das Programm soll für jeden Nutzer seinen Anforderungen gerechte Interaktionen bieten.
Ruedi Lüthi
Schloss Hartenstein

Historische Museen sind der Spiegel einer vergangenen Zeit, sie konservieren und präsentieren wissenschaftlich korrekt historische Inhalte. Sie sind Repräsentant für die Atmosphäre eines Zeitgeistes, welche der Besucher im Ausstellungsraum erfahren will. Er will Teil dieser historischen Welt werden, er will das Gefühl bekommen, eine Zeitreise unternommen zu haben. Um dieses Erlebnis dem Besucher zu vermitteln, reichen statische Artefakte nicht aus. Die Rollenverteilung von Besucher und Ausstellungsobjekt muss aufgebrochen werden. Der Besucher soll das Ausstellungsobjekt betreten und mit ihm interagieren können.
Christian Raissig & Christophe Vouillamoz
Reprisk

„RepRisk“ ist eine internetbasierte Applikation der Firma „ECOFACT“ welche Einsicht in umwelt- und sozialrelevante Themen bietet, die wiederum finanzielle- und Reputationsrisiken für Firmen oder Investmentportfolios mit sich ziehen.
Die Firma sammelt und wertet negative Kritikpunkte in wirtschaftlichen, sozialen und umweltrelevanten Bereichen, welche die Reputation einer Firma oder eines Projektes belasten. Als Quellen ihrer Recherche sind hier alle journalistischen Institute und ihre Medienplattformen zu nennen. Die ausgewerteten „Reputations Risiko Indices“ (RRI) werden in einem zweiten Schritt in dem genannten Tool visualisiert und zugänglich gemacht.
Balz Rittmeyer
akusTISCH

Seit jeher fasziniert es den Menschen die physikalische Energie seines Körpers auf eine mentale Ebene zu übertragen. Dabei handelt es sich beim Musikinstrument um eine solche Schnittstelle: Durch Interaktion mit einer Bedienoberfläche entsteht ein akustisches Erlebnis.
Davon ausgehend, dass sich eine derartige Erfahrung auch für sogenannte Digital Music Instruments gestalten lässt, untersuchte ich den Multitouch-Screen als technologisches Mittel unserer Zeit und überprüfte dessen Potential zur Steuerung digitalen Klanges.Im Unterschied zu anderen Projekten, welche Multitouch-Sensorik zur Klangsteuerung nutzen, ging ich dabei nicht von einem kognitiv-rationalen Bedienungskonzept aus: Mit der Anwendung von Gesten wird ein intuitiver Interaktionsansatz verfolgt, der es Benutzern jeglicher Erfahrungsstufe erlaubt, auf dem akusTisch klangliche Erlebnisse zu generieren.
Jérôme Sprenger
HydraPrime

Hydraprime steht für die Entwicklung eines neuen Nutzererlebnisses im Umgang mit seinem privaten Daten im Internet. Das Individuum in der Informationsgesellschaft hat aufgrund der Architektur des Internets grosse Mühe, die Kontrolle über die persönlichen Daten zu behalten, unabhängig von seinen Aktivitäten. Der zunehmend kollaborative Charakter des Internets erlaubt einem Jedem Inhalte zu erstellen und der Verteilung von Information beizutragen. Dadurch hinterlassen sie Spuren, deren Speicherung ihrer Kontrolle entgleitet. Das EU Projekt PRIMELife hat zum Ziel, die Kernproblematiken im Zusammenhang des individuellen Identitätsmanagement im WorldWideWeb zu lösen. Dabei besteht der Fokus auf die Wahrung persönlicher Anonymität und informationelle Selbstbestimmung in kollaborativen Szenarios und aktuellen Webapplikationen. In einem zweiten Schritt wird untersucht, inwiefern lebenslange Privatsphäre erlangt werden kann. Dazu wurden im Rahmen von PRIME Konzepte und Prototypen entwickelt. In meiner Bachelorarbeit gehe ich auf diese vorgeschlagenen Web- und Policyarchitektur ein und entwickle darauf aufbauend das entsprechende Nutzerinterface für den Internetsurfer.